Petrochemischer Standort – Radikale Umstrukturierung sichert Überleben

Ein stark gewerkschaftlich organisiertes, petrochemisches, französisches Werk, das unter Investitionsstau und unterdurchschnittlicher Rendite litt, bekam zwei neue Investoren, als Joint Venture (JV) geführt. T.A. Cook wurde mit einer unabhängigen Einschätzung aller Optimierungsmöglichkeiten am Standort beauftragt, von der Instandhaltung bis zum Shutdown Management, von der Technik bis zum Facility Management und dem Personalwesen.

Management

Entwicklung eines schlagkräftigen Managements

10%

Fixkosten-Einsparung des Standortes in den ersten 12 Monaten

24%

Fixkosten-Einsparung in den nächsten drei Jahren

Herangehensweise

Angesichts des sensiblen Umfelds informierte T.A. Cook als erstes Mitarbeiter und Gewerkschaften außergewöhnlich ausführlich. Das Team stellte sicher, dass alle zentralen Erwartungen der Aktionäre an das Joint-Venture-Unternehmen und umgekehrt klar dargelegt und dokumentiert werden. Dann identifizierte T.A. Cook Verbesserungspotenziale in den Bereichen Instandhaltung, Project Engineering, Support Service und in der allgemeinen Herangehensweise wie z. B. unzureichend definierte Rollen und Verantwortlichkeiten, fehlende Kostenkalkulation und geringe Kostentransparenz, späte Definition des Projektumfangs, Defizite beim Kontraktoren-Management und bei der Vertragsgestaltung sowie die Überzeugung, dass generell nur wenig Verbesserungen möglich sind.

Das T.A. Cook-Team durchleuchtete Managementprozesse und Führungsverhalten und entwickelte ein intern unterstütztes Change-Programm, das eine wirkliche Chance auf Erfolg hat. Man entschied sich für ein dreimonatiges, detailliertes Definitions- und Konzept-Programm, das das Bewusstsein für Leistung und Kosten steigern und außerdem zeigen sollte, dass Dinge beeinflussbar sind und es möglich ist, Erwartungen zu formulieren, die auch erreichbar sind.

Ergebnisse

Sowohl die neuen Eigentümer als auch das Werksmanagement waren beeindruckt von der Art und Weise des Vorgehens sowie von der Geschwindigkeit, mit der Verbesserungen erreicht wurden. Dazu zählen: Ein zielorientiertes Management-Team, das Verbesserungs- und Kostensenkungsmaßnahmen voll unterstützt. Die Entwicklung einer neuen Organisationsstruktur mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten sowie die Identifizierung und Bewertung von Verbesserungsmöglichkeiten bei Schlüsselprozessen.

So konnte eine 10-prozentige Fixkosten-Einsparung schon im ersten Jahr identifiziert und eine 24-prozentige Fixkosten-Senkung in den nächsten drei Jahren aufgezeigt werden. Es wurde ein Verbesserungsprogramm zur Reduzierung variabler Kosten eingeführt und eine ca. 25-prozentige Kostensenkung für den bevorstehenden Shutdown prognostiziert.

Weitere Case Studies